Herzlich Willkommen auf der Homepage des Natur- und Tierkindergartens Lerche.

Wir wollen die Gelegenheit nutzen und unseren Kindergarten kurz vorstellen:

Unser Name - „Lerche“ - steht sowohl für den Vogel (Lerche) als auch für den Baum (Lärche) und damit für zwei zentrale Elemente unseres Kindergartens: Natur und Tiere. Darüber hinaus versinnbildlicht er für uns auch das, was Johann Wolfgang von Goethe einmal sagte: „Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“

Wir unterscheiden uns in mehrfacher Hinsicht von den meisten Regelkindergärten: Da wir ein Natur- und Tierkindergarten sind, verbringen wir die meiste Zeit an der frischen Luft. Jeden Tag entdecken wir Neues, Spannendes und Schönes auf den Wiesen, Feldern und Bächen rund um unser Grundstück. Auf unserem Grundstück haben wir eigene Tiere, um deren Pflege und Versorgung wir uns selbst kümmern. Außerdem sind wir ein christlicher Kindergarten. Das heißt, dass wir den Kindern christliche Werte und die Grundlagen des christlichen Glaubens vermitteln wollen.

Wer mehr wissen will ist eingeladen, sich weiter auf unserer Homepage umzuschauen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern!

Was gerade so los ist...

zu Besuch in der Ausstellung "unsere Glems"

Am stürmischen Freitag trafen wir uns im Ditzinger Museum mit dem Mitinitiator der momentanen Ausstellung  „Unsere Glems“ Frank Beutelspacher. Gleich zu Beginn erzählte er uns von Gegenständen und Tieren, die er in der Glems gefunden hatte, welche aber nicht hineingehören. Er hatte z. B. einen ausländischen Krebs herausgefischt, der normalerweise nur ins Aquarium gehört. Das Problem ist dann, dass er Krankheiten auf die sonstigen Bachbewohner überträgt. Im ausgestellten Aquarium entdeckten wir Müll, wie z. B. einen kaputten Ventilator, Hundespielzeuge, einen alten Kochtopf … Wir waren uns sicher, dass Flaschenpost in den Bach geworfen werden darf und erfuhren dann von Frank, dass dies eine Gewässerverschmutzung ist und bestraft wird. In einem kleineren Aquarium daneben sahen wir, wie die Glems aussehen sollte: mit Pflanzen, Tiere wie Bachflohkrebse, Köchelfliegenlarven, Bachschnecken, Muscheln, Egeln uvm. Mit Hilfe von Lupen konnten wir die Tiere näher betrachten. In den verschiedenen Ecken sahen wir ein verrostetes Fahrrad, Roller, Autoreifen, ein Ölfass, jede Menge Flaschen, Tetrapacks – also sehr viel Müll, darüber waren wir alle sehr schockiert. Was für uns hinterher ganz klar war: Wir werfen keinen Müll in den Bach und setzen auch keine Tiere aus, da wir uns eine gesunde und saubere Glems wünschen! Lieber Frank, du bist super gut auf die Kinder eingegangen, vielen Dank für diese tolle Ausstellung.